Mittwoch, 18. Juli 2007


FERIEN!


Endlich sind Ferien und ich genieße sie in vollen Zügen! Die Vöglein zwitschern, der Himmel ist blau, die Sonne strahlt und die Luft umschmeichelt die Gäste auf Terassia mit einer warmen Brise. Ein kühler Orangensaft und eine frische Ananas verwöhnen mich, die ich mich, in der Sonne bratend, auf ein gutes Buch konzentriere. Das dritte Buch ist in den letzten Tagen durch meine Hände gegangen und drei neue erwarte ich per Post. Spannend, ganz spannend und die Entspannung ist doch ebenso mein ständiger Begleiter. Mit Freunden gefeiert, alte Bekannte wiedergetroffen - gibt es Erholsameres innerhalb so kurzer Zeit?




Schade ist, die Freunde aus der Schule zu vermissen. Wer hätte gedacht, dass man sich doch so schnell ins Herz schließt hat man sich einmal ein wenig angenähert... Ich wünsche all meinen Kollegen wundervolle Sommerferien, auf Urlaub, Freizeit, oder einfach mit ein bissi Grillen auf Terassia oder Balkonien. Ebenso den Schülern und bald auch den Studenten eine gute "Vorlesungsfreie Zeit"!


Habt Sonne im Herzen und ein strahlendes Lächeln auf dem Gesicht! Auf ein baldiges Wiedersehen!

Dienstag, 10. Juli 2007

Diese zwei Sprüche will ich euch nicht vorenthalten :-)

Fragt die langjährige Freundin ihren Freund: "Schatz, wollen wir heiraten?" Antwortet er: "Glaubst du, dass uns noch jemand nimmt?"

Wie habe ich das gehasst. Als ich jung war und zu einer Hochzeit eingeladen wurde, pieksten mich Tanten und großmütterliche Bekannte in die Seite und dann hieß es immer: "Du bist die nächste!"
Sie haben erst damit aufgehört, als ich anfing, auf Beerdigungen das gleiche mit ihnen zu machen.

Liebe Grüße und eine gute Woche, *

Donnerstag, 5. Juli 2007


Seufz,


das ist so schön. :-) Seit ein paar Wochen liegen immer wieder kleine Sonnenstrahlen vor meiner Tür. Manchmal war ich nur fünf Minuten nicht da und kaum komme ich wieder, entdecke ich etwas: ein anonymes Briefchen mit "Du strahlst und so sag ich dir, dass ich mich freue", eine kleine Schokolade, eine Karte mit einem ermutigenden Spruch drauf, eine Musik CD, eine bunte Blume oder ein Teller mit Obst. Ich bin ganz überwältigt von so viel Aufmerksamkeit!


Vielen Dank an alle, die an meinem Lebenshorizont Blumen gepflanzt haben, kleine funkelnde Sterne in das Firmament meines Alltags setzen!

Ich wünsche jedem so viele lächelnde Gesichter - ganz gleich, welche Form und Farbe sie auch haben mögen. :-)


(Und das an einem Donner-stag)

Montag, 18. Juni 2007

Mittwoch, 6. Juni 2007

Abschließend möchte ich euch teilhaben lassen, an meinem Erlebnis mit dem Buch "Schwarze Wolke Niemandsland" von Françoise Lefèvre, welches ich euch natürlich hiermit auch nahelegen möchte es zu lesen. Eine französiche Schriftstellerin und Mutter berichtet von ihrem autistischen Sohn Julien-Hugo. Sie spricht davon, dass es ihn wohl Wahnsinnskräfte kosten müsste immer zu schweigen - im Gegensatz der Annahme der Ärzte, die ihn aufgeben.

Ich finde es recht amüsant, wie oft sie ganz "bescheiden" schreibt, was für tolle Ideen für Bücher hat, wie gerne sie Schriftstellerin ist und wie unglaublich heldenhaft es ist, dass sie sich so aufopfernd um ihren Sohn bemüht. Sie gibt sehr viel über sich preis. Ich kam vom belächeln ihrer Naivität und Arroganz im Schreiben hin zu echter Bewunderung für ihren Kampf um ihren geliebten Sohn. Kein Wunder, dass auch sie beeindruckt ist, hat sie doch unglaubliche Geduld und Stärke bewiesen in ihrem Alleingang.

Schließlich kommt auch Julien-Hugo zu Wort und schon im Alter von 11 Jahren erklärt er, wie sein Gehirn früher und wie es heute funktioniert! Wir erhalten in seiner Beschreibung einen echten Einblick in die Gedankenwelt eines Autisten (oder geheilten Autisten), der nicht nur für Medizinstudenten, sondern auch für jeden Interessierten an anderen Menschen, Schicksalen und dem Fantastischen des Lebens.

Auch dieses Buch empfehle ich sehr und schließe auch hier wieder mit einem Satz des zweiten Hauptakteurs (ist natürlich wie die anderen "Mitspieler" der anderen Bücher auf Tatsachen beruhend) von Seite 159: "Am Anfang herrschte überall das Dunkel der Nacht, das Nichts. Kaum schimmerte Licht auf, da wurde es von einer schneidenden, scharfen Klinge durchbohrt. Es herrschte wieder Dunkeltheit, die schwarze Wolke verwüstete alles mit ihren Tornados und Zyklonen, und es gingen gewaltige Blitze nieder. Eines Tages gelang es meiner Mutter die schwarze Wolke zu entfernen und aus meinem Körper zu verbannen, was sie schon seit Jahren tunt wollte."