Dienstag, 7. April 2009

Ein nächstes event war wohl der spontane Kurztrip nach Rom mit meiner lieben Freundin Svenja. Meine liebste Teta Fina - Gioseppina  - lud uns zu sich ein, sie wohnt dort in einem Hochhaus am Rande Roms im Achten Stock... es war wirklich eine ganz besondere Reise! Sie wieder einmal besser kennenzulernen war wirklich bereichernd. Sie hat ein sehr interessantes und krasses Leben hinter sich und ich bewundere ihre Güte und Liebe mit der sie jedem begegnet. Sie ist eine mutige und leidenschaftliche Frau, großzügig und achtsam. Ich hab sie neu schätzen gelernt und lieb gewonnen und wir haben so viel gemeinsam gelacht, da sie zwar einige Sprachen beherrscht, jedoch hauptsächlich Kroatisch und Italienisch spricht... Tja und so sprach sie vor allem Italienisch und ich Spanisch... es war sehr lustig und wir haben uns tatsächlich verstanden! Seufz und Rom ist einfach eine Reise wert und bedürfte seeehr vieler Tage, um nur einen Überblick zu erhalten über die reiche Schönheit, wie sie sich in Atmospähre, geschichtlichen Bauten und Plätzen und reichhaltiger Kunst offenbart. Ich hoffe wieder dorthin zurückzukehren...
 
  
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Montag, 6. April 2009

intercambio multicultural

Lange, lang ists her, doch ich freue mich noch so sehr diesen Dialog der Extraklasse mit Euch zu teilen... ein internationaler Frauennachmittag in der kleinen Gemeinde "La Comunidad Evangelica - El Buen Pastor" in El Grau, Castellón, Spanien.

Etwa dreißig Señoras aus aller Welt versammelten sich an einem schönen Sonntag nachmittag, naja ok, frühen Abend ;-), und teilten ein besonderes Programm, einen internationalen Nachmittag an dem sich im Speziellen drei Länder vorstellten - Spanien als Gastgeberland, Rumänien und Deutschland - , jedoch alle bewusst gehört und wahrgenommen wurden... - Argentinien, Brasilien, Canada, etc.

Das Ziel war es einmal neu wahrzunehmen, welch unterschiedliche Menschen da Woche für Woche zusammenkommen, welche Unterschiede bestehen und was allen gemein ist - El Señor Jesús - und welch Schätze sich in ihrer Zusammenkunft und Zusammenarbeit verbergen. Diese wollten wir entdecken und kreativ zu Tage befördern und ich bin gespannt zu hören, in welcher Weise dieses Neuland bebaut und beplanzt wurde...

Ein paar Eindrücke:
  
 
   
  
  
 
Im Dogmatikunterricht sprachen wir letztens über die verschiedenen Kirchenverständnisse (z.B. römisch-katholisch, evangelisch lutherisch oder evangelisch reformiert,...) und schließlich über die Ökumene und kamen zu großen Teilen zu dem Schluss, es gehe um eine "Versöhnte Verschiedenheit". Ziel damit ist es, nicht absolut konform zu werden, nie wieder zu streiten, sich vollkommen zu verstehen und ähnliches, sondern vielmehr darum sich zu akzeptieren und darauf zu besinnen was, bzw. WER das Zentrum ist - die Grundlage, die alles zusammenhält und und eben der Grund für DAS alles. Nun kann man seine Unterschiedlichkeit als Herausforderung zum Weiterdenken nehmen und zum Dazulernen und zur Ergänzung... eigentlich wie in einer Liebesbeziehung... Zur "versöhnten Verschiedenheit" in der Ökumene müssen sicherlich noch viele Schritte gegangen werden (z.B. gegenseitige Anerkennung als Kirche Christi, der Ämter und Dienste, der Taufe und des Abendmahls, etc.), so "let the game begin"

Dienstag, 11. November 2008

  
  

  

 
 
 
 

Hola Chavales! Nach dem Genuss dieses tollen Wochenendes war der gestrige Tag ein weiterer, der seines Segens reich kaum zu toppen war! Frueh morgens fruehstueckten wir gemeinsam und dann los mit Bus und Bahn, ab nach Valencia. Meine beiden Maedels gingen shoppen und jede fand etwas, was ihr gefiel. Derweil genoss ich valencianische Luft und die Atmosphaere dieser beeindruckenden Stadt. Ich beobachtete die Menschen um mich her und konnte in kuerzester Zeit verschiedenste Muttersprachen ausmachen, ein Bild der Vielfalt. Ebenso vielfaeltig wie seine Bewohner, gestaltete sich auch das Stadtbild... mächtige, romanisch-schwuelstige Gebaeude neben modernen Kastenbauten oder verglasten Haeuserfronten
, sauber geformte und aufgeraeumte Ansichten neben abrissbereiten Behausungen. Die Straßen und Gaesschen verschachtelt. Nichtsahnend trottet der Besucher durch diese oder jene Gasse und findet sich unvorbereitet staunend im Anblick des beeindruckenden, gotischen Turm - torre de Miguelete gegenueber. Schoen farbige Fassaden stehen in starkem Kontrast zu haesslichen Kombinationen aus Grau in Grau. Am Ende eines enggebuendelten Haeuserquartiers wird der Passant von atemberaubendem Gruen der angelegten Parks ueberrascht und vergisst so schnell den Schmutz der Nebengassen... Fuer einen eigenen Garten am Haus reicht es nicht, doch auch auf dem spanischen Balkon, der zwar nicht begehbar, aber bepflanzbar ist, laesst sich etwas gartenaehnliches konstruieren. Es gibt große Einkaufspassagen und El Corte Inglés in leuchtendem Gruen, strahlt dem kleinen vollgestopften Korblaedchen von nebenan entgegen. Die starkbefahrenen großen Straßen mit so netten Namen wie "La Paz" (Frieden) oder "Calle de Mar" (Meerstraße) sind besaeumt mit Orangen- und Mandarinenbaeumen... Wir genossen das Erkunden dieses fremdartigen Spektakels und auch fuer mich gab es eine Ueberraschung, ein spontankauf einer Paellapfanne. Problemlos fanden wir unseren Weg auch wieder heim, con el tren con direction Castelló y otra vez con el autobus hacia El Grau, unser Heim und meines fuer nur mehr noch eineinhalb Wochen... Gloria a Dios fuer all seinen Segen und die Abenteuer, die wir immer wieder erleben duerfen! Un abrazo y hasta luego, Chavales!*

Sonntag, 9. November 2008






!Hola Chavales!
Gerade komme ich von einem sehr schoenen Frauenwochenende aus dem kleinen Oertchen Alcocebre. Es war eine gute Mischung aus Feetz und Gelaechter, Essen, Traenen, ernsten Gespraechen und Anteilnahme, Anbetung und Dank, Essen und aeh, nochmal Essen! :-)

Unglaublich. So ein Buffet kann man sich kaum vorstellen und das ganze dann auch noch dreimal am Tag!!! Wir leben einfach im Luxus, es ist anders nicht zu sagen...

Wir haben also gespeist wie Koeniginnen und der Ausblick war einfach noch einmal toller! Zu dritt teilten wir uns das Hotelzimmer und ich hatte ein Doppelbett fuer mich allein, yeah. Heute morgen, als das Meer gerade den Uebergang vom Traum in die Wirklichkeit versuesste, bin ich auf den Balkon hinaus und habe der Sonne dabei erwischt (oder auch verwischt, wie meine schwaebischen Mitbewohnerinnen sagen wuerden), wie sie sich Feuerrot aus dem Meer erhob. Ein Traum!

Ich habe es also sehr genossen und kann nicht glauben, wie schnell die Zeit verging. Jedenfalls bin ich reich beschenkt. Ich hatte gute Gelegenheit mit all den Frauen ins Gespraech zu kommen und auf Spanisch ist das Lachen und Singen echt ein Erlebnis. Ich bin in einer anderen Welt!

Lieben Gruß und noch ein kleiner bildlicher Eindruck: